Recycling und Weiterverarbeitung
Reifen sind mehr als Abfall. Sie enthalten Materialien, die nach ihrer Nutzung weiterverarbeitet und wieder nutzbar gemacht werden können.
Unser Ansatz
Unser Ziel ist es, gebrauchte Automobilreifen aus Privathaushalten in einen Verwertungsweg zu bringen, der Ressourcen schont und den Materialkreislauf stärkt. Statt am Ende nur entsorgt zu werden, sollen geeignete Reifen einer stofflichen Weiterverarbeitung zugeführt werden.
Partner
Zusammenarbeit mit Pyrum
SEDL arbeitet für die Weiterverarbeitung mit Pyrum zusammen. Pyrum beschreibt seine Technologie als patentierte Thermolyse — also als thermische Zersetzung von Reifenmaterial unter Ausschluss von Sauerstoff.
Dabei werden Sekundärrohstoffe zurückgewonnen, die in industriellen Prozessen weiter genutzt werden können.
Mehr über Pyrum erfahrenThermolyse-Prozess
Input
Gebrauchte Automobilreifen
Prozess
Thermische Zersetzung unter Sauerstoffausschluss
Output
Öl, Carbon Black, Stahl, Prozessenergie
Ergebnisse
Was aus alten Reifen werden kann
Thermolyse-Öl
REACH-zertifizierter Sekundärrohstoff als Ersatz für fossiles Mineralöl. Nutzbar in petrochemischen Prozessen.
Carbon Black (rCB)
Recovered Carbon Black für die Gummi-, Reifen- und Kunststoffindustrie. Ersatz für Primär-Carbon-Black.
Stahl
Rückgewonnener Stahl aus dem Reifenkern. Direkt der Stahlindustrie zuführbar.
Energie
Prozessgas als Energiequelle für den Eigenbetrieb der Thermolyseanlage.
Warum dieser Weg sinnvoll ist
Kreislaufwirtschaft bedeutet, Materialien möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten. Wer Rohstoffe zurückgewinnt, reduziert den Bedarf an neuen Primärressourcen und stärkt einen verantwortungsvolleren Umgang mit bestehenden Materialien.
Ausgediente Reifen sollen nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Materialwegs sein.
Transparenz
Wir zeigen offen, wie der Ablauf funktioniert, mit welchen Partnern wir arbeiten und welche Schritte zwischen Abgabe und Weiterverarbeitung liegen. So wird Recycling nicht nur behauptet, sondern nachvollziehbar gemacht.